Kindertagespflege Rasselbande
Kindertagespflege Rasselbande

Ziele für meine pädagogische Arbeit

Grundgedanke

 

Die ersten Lebensjahre sind eine sehr bedeutsame Zeit für die Entwicklung jedes Kindes. In dieser Zeit werden die Grundsteine für die Lern- und Beziehungsfähigkeit gelegt. Zunächst durch Ausprobieren und Nachahmen lernen die Kinder ihre Welt zu begreifen. Sie benötigen daher eine sichere Bindungsbeziehung, die ihnen Geborgenheit und Sicherheit bietet. An erster Stelle steht für mich eine liebevolle Atmosphäre, in der sich die Kinder wohl und geborgen fühlen. Ich bin für die mir anvertrauten Kinder jederzeit ansprechbar und verfügbar. Ich unterstütze sie individuell und altersgerecht in ihren Wünschen und Bedürfnissen, sowie in der Entwicklung ihrer Interaktions- und Kommunikationsfähigkeit. 

Formen meiner pädagogische Arbeit

Bedeutung des Spiels

 

Das Spielen ist die Grundform des kindlichen Lernens. Im Spiel erwirbt und verarbeitet das Kind sein Wissen von der Welt, entwickelt Fähigkeiten Probleme zu lösen, gestaltet soziale Beziehungen und erfindet eigene Fantasiewelten. Meine Aufgabe als Tagesmutter ist die Spielfreude der Kinder zu unterstützen. Kinder erkunden aus eigenem Antrieb ihre Umwelt spielerisch. Sie sind wie kleine Forscher und Gestalter. Das Kind kann sein Erkundungsinteresse in „echten" Lebenssituationen ausleben. Durch die Gestaltung der Spielräume, Bereitstellung von passenden Materialien und Erkundungsmöglichkeiten kann ich als Tagesmutter dem Kind den passenden Rahmen bieten. Wichtig dabei ist, dem Kind genügend Zeit zu geben und nie etwas vorwegzunehmen, sondern bereit zu stehen, um eventuelle Gefahrensituationen zu vermeiden. So erwerben die Kinder nach und nach ein Verständnis sozialer Rollen und entwickeln ihr Selbstbild. Sie untersuchen und experimentieren mit Gegenständen, geben ihnen neue Funktionen und eigene Bedeutungen. Sie verfolgen gezielt eine Idee, verändern oder erweitern sie. Auch Personen und ihre Reaktionen werden im Spiel erforscht. Die kognitive und sozial-emotionale Entwicklung sowie die Kreativität und Sprachentwicklung der Kinder werden von der Vielfältigkeit der Spielmöglichkeiten entscheidend beeinflusst.

 

Musik

 

Musik ist Teil unserer Kultur, mit Musik können Kinder mit ihren Sinnen die Welt erleben und auf spielerische Art etwas Neues wagen und ihrer Neugier freien Lauf lassen.

Ich gebe der Musik in meiner Kindertagespflege Rasselbande viel Raum. Durch das frühe Beschäftigen mit musikalischen Inhalten wie z.B. singen und tanzen, Musikhören und elementarem Instrumentenspiel fördere ich ihr Kind in seiner frühkindlichen Entwicklung, schule die Wahrnehmung, die Koordination und versuche ein harmonisches Körpergefühl zu erreichen.

Im Laufe der Jahre habe ich ein breites Materialspektrum angesammelt. Ich spiele selbst Flöte, Querflöte und Gitarre und verfüge über eine umfangreiche Noten- und CD Sammlung.

Den Kindern stehen Trommeln, Rasseln, Klangstöcke, Gitarren, Flöten, Schellenringe, Triangeln, Keyboard und viele weitere Instrumente in mehrfacher Ausführung zur Verfügung.

Wir musizieren im alltäglichen Spiel, aber auch in gezielter und angeleiteter Form.

Zudem basteln wir Instrumente aus Alltagsmaterialien.

 

Bewegungserziehung und Tanz

 

Kinder haben ein Grundbedürfnis nach Bewegung. Ich unterstütze den natürlichen Bewegungsdrang des Kindes, indem ich drinnen und draußen freie und gezielte Bewegungsangebote schaffe. Durch Einbeziehung der Elemente wie Bälle, Reifen, Hindernisse, Matten etc... werden die motorischen Fähigkeiten wie Geschicklichkeit, Koordination, Kraft, Konzentration, Schnelligkeit und Reaktion gezielt gefördert. Ich besitze einen Übungsleiterschein für Kinderturnen und habe bereits im Sportverein Eltern-Kind-Turnen unterrichtet. Diese Erfahrungen lasse ich in meine Kindertagespflege einfließen.

Einen hohen Stellenwert hat in meiner Pädagogik insbesondere der Tanz. Als Tanzpädagogin habe ich einen umfangreichen Erfahrungsschatz an tänzerischen, kindgerechten Methoden. Ich arbeite dabei gern mit bunten Tanztüchern, Bändern, Luftballons und Blumen, um die Phantasie der Kinder anzuregen. Ich mache Kreistänze und freie kleine Choreographien, die schon die Kleinsten zum Mitmachen animieren.

 

Morgenkreis

 

Der Morgenkreis ist festes Ritual meiner pädagogischen Arbeit. Hier begrüßen wir uns gemeinsam und beginnen unseren Tag mit Liedern und Fingerspielen. Ich greife hier projektbezogene oder jahreszeitliche Themen auf. Wie z.B. die Jahreszeiten, das Thema Farben oder Tiere etc... Der Morgenkreis ist pädagogisch sehr wertvoll. Er fördert die Kinder vielseitig im Bereich Sprache, Bewegung, Wahrnehmung und Motorik. Zudem  kann ich hier die Interessen und Bedürfnisse der Kinder erkennen und aufgreifen.

 

Englisch

 

Die Welt wächst immer mehr zusammen und Englisch ist die Sprache, die fast alle verstehen und sprechen.

Durch Lieder, Reime und Gedichte möchte ich schon ganz früh spielerisch den Kindern die Sprache näher bringen. Die Handpuppe – das Krokodil Jack – gibt den Kindern die Sicherheit und das Vertrauen mit Phantasie und Offenheit dem Klang der neuen Sprache zu begegnen.

Ziel ist es, ein Gefühl für die englische Sprache zu erhalten.

 

Eingewöhnungszeit

 

Die Frage, wie lange ein Kind zur Eingewöhnung in seine neue Umgebung, die Tagesfamilie, benötigt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Ich rechne üblicherweise mit ungefähr drei Wochen. Selbstverständlich kommt dies auf die Persönlichkeit des Kindes genauso an wie auf das Alter. Es gibt Kinder, die nach wenigen Tagen bereits eingewöhnt sind, und andere wiederum benötigen viele Wochen zur Eingewöhnung. Wichtig ist, während dieser sehr sensiblen Phase behutsam vorzugehen. Das Kind war bisher vielleicht noch nie über einen größeren Zeitraum von seinen Eltern getrennt und wäre überfordert, wenn diese sich zu schnell trennen und damit dem Kind den sicheren Halt und Schutz entziehen würden. Der Übergang aus der Familie in eine noch unbekannte Pflegestelle bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung. Die Kinder müssen sich an die neue Umgebung anpassen und eine Beziehung zu einer fremden Person aufbauen. Anfangs ist das Kind mit unbekannten Räumen, fremden Erwachsenen und anderen Kindern konfrontiert. Es muss sich an neue Situationen, einen veränderten Tagesablauf und an eine mehrstündige Trennung von den Eltern gewöhnen. Diese Veränderungen fordern dem Kind Lern- und Anpassungsleistungen ab, die mit erheblichen Stress verbunden sein können (aber nicht immer müssen).

 

Zur Eingewöhnung arbeite ich nach dem Infans-Konzept/Berliner Eingewöhnungsmodell:

In den ersten 3 Tagen kommt ein Elternteil mit dem Kind immer zur gleichen Zeit, für etwa 1-2 Stunden. Die Mutter oder der Vater ist still im Raum anwesend, damit es mit einem wohligen Gefühl alles erforschen kann. Der Elternteil sollte das Kind weder drängen, sich von ihm zu entfernen, noch sich mit anderen Dingen beschäftigen.
Ich lerne das Kind besser kennen und schaffe eine vertrauensvolle Basis. Auch die Mutter oder Vater wird miteinbezogen, damit ein Gefühl von Vertrautheit und Sicherheit für das Kind entsteht. Es wird zusammen gespielt und nach und nach übernehme ich Verpflegungsaufgaben, zum Beispiel wickeln oder füttern, zunächst noch im Beisein des Elternteiles. Während dieser Grundphase findet keine Trennung von dem Kind statt. Frühestens am 4. Tag beginnen wir nach Absprache mit einem ersten kurzen Trennungsversuch. Dabei verabschiedet sich die Mutter/der Vater deutlich vom Kind und verlässt den Raum. Je nach Reaktion des Kindes entscheide ich über die Fortsetzung oder den Abbruch des Trennungsversuches. Langsam wird die tägliche Abwesenheit des Elternteils ausgedehnt. In dieser Zeit können Sie etwas anderes tun, sollten aber jederzeit erreichbar sein. Sobald sich das Kind  trösten lässt und mich als Tagesmutter als sicheren Hafen betrachtet, ist die Eingewöhnung abgeschlossen. Das Verabschieden ist sehr wichtig, damit sich das Kind sicher fühlt. Es weiß genau, dass es später wieder abgeholt wird. In der 3. und 4. Woche wird für gewöhnlich der gewünschte Betreuungsumfang erreicht.

Persönlichkeitsentwicklung und Selbstständigkeit

Ein wichtiger Grundsatz bei mir ist: Jedes Kind hat ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Durch einen liebevollen Umgang geprägt vom gegenseitigen Respekt möchte ich das Selbstbewusstsein des Kindes aufbauen und stärken. Das Kind soll lernen, seine Bedürfnisse und Wünsche mitzuteilen, seine Ideen zu äußern und umzusetzen. Ich möchte ihm alle Möglichkeiten geben, sich selbst und andere zu entdecken.

Die Kinder sollen Selbstständigkeit erlernen, indem ich sie darin bestärke „es selbst zu tun“, z.B. sich selbst anzuziehen, aufräumen oder die Hände zu waschen.

 

Freude am Lernen und Wissenserweiterung

 

Kinder verfügen über ein unerschöpfliches Maß an Neugierde. Ich möchte diese nutzen, um die Kinder für all die schönen Dinge, die es zu entdecken gibt, zu sensibilisieren.

Es gibt viel zu entdecken, also los!

Sprache: Mit lustigen Reimen, Bilderbüchern, Fingerspielen und kleinen Theaterstücken möchte ich die Freude der Kleinen am Sprechen und Zuhören wecken.

Bewegung: Viel frische Luft, ein großer Garten, Wiesen und Wälder bieten lauter kleine Verlockungen, die zum Krabbeln, Laufen, Toben und Springen anregen. Es gibt immer etwas zu entdecken und vielleicht liegt auch schon unter dem nächsten Stein ein „kleiner Schatz“. Wer weiß das schon? Und bei nicht so schönem Wetter können die Kinder drinnen von einem Elefantentanz oder einem spannenden Bewegungs-Parcours profitieren.

Wahrnehmung: Ich möchte meinen Tageskindern dabei helfen, ein Gefühl für Farben, Formen, Musik und Phantasie zu entwickeln. Kleinkinder nehmen ihre Welt hauptsächlich mit den Händen wahr. Darum möchte ich ihnen die Möglichkeit geben, viel auszuprobieren. Dafür bieten sich Knete, Ton, Wasser- und Fingerfarben wunderbar an, um individuelle Kunstwerke zu erschaffen. Wobei ich noch anmerken möchte, dass hierbei das Tun im Mittelpunkt steht. Mitmachlieder im Zusammenhang mit dem Musizieren, Verkleiden, Rollenspielen und Fantasiereisen sind in meiner Tagespflege fester Bestandteil.

Natur erleben und verstehen: Regelmäßig werden wir die Umgebung erkunden und auf Spurensuche gehen. Vielleicht findet sich ja mal ein Vogelnest oder ein Mauseloch, das es zu erforschen gibt. Besonders wichtig und für die Kinder immer wieder ein Erlebnis sind die Besuche in meinem Pferdestall in unmittelbarer Nähe. Mit dem nötigen Sicherheitsabstand werfen wir Möhren über den Zaun und schauen den Tieren beim Grasen zu.

 

Soziale Bildung

 

Soziale Regeln lernt ein Kind beim Spiel mit anderen Kindern und beim Kontakt mit Erwachsenen. Das gemeinsame Miteinander, das gegenseitige Respektieren, das Erleben von Werten und Normen, all das gehört in diesen Bereich. Nach der ersten zarten Kontaktaufnahme spielen Kleinkinder anfangs eher nebeneinander. Das Miteinander spielen will gelernt sein. Beim Streit um ein bestimmtes Spielzeug lernt ein Kind sich durchzusetzen oder auch mal abzugeben. In solchen Situationen versuche ich die Kinder selbst ihr Problem lösen zu lassen. Ich greife erst ein, wenn die Kinder gar keine Lösung finden und der Streit sich verfestigt oder ein Kind noch zu jung ist und sich nicht durchzusetzen weiß.

Auch das gemeinsame Aufräumen zählt zur sozialen Bildung. Schon einjährige Kinder wissen recht schnell, wo welches Spielzeug hin gehört.

Rituale, wie unser täglicher Morgenkreis, zählen ebenfalls zur sozialen Bildung. Kleine Entscheidungen wie zum Beispiel, welches Lied singen wir heute oder wohin gehen wir heute bei unserem Spaziergang, dürfen die Kinder selbst treffen.

Wichtig in diesem Bereich ist auch, dass wir als Erwachsene mit gutem Beispiel voran gehen. Richtiges Verhalten vorleben und ein gutes Vorbild für die Kinder sein ist mein Ziel.

 

Ästhetische Bildung

 

Ein zentraler, mir persönlich sehr wichtiger Bestandteil meiner pädagogischer Arbeit.

In diesen Bereich fallen Musik, Tanz, Theater und das bildnerische Gestalten. Bei all diesen Dingen ist nicht das Ergebnis bedeutsam, sondern der Weg dahin. Auf dem freien Entfalten und Ausprobieren liegt hier der Schwerpunkt.

Gemeinsames Singen, Tanzen und Musizieren macht Kindern Freude und fördert sie auf vielerlei Weise. Insbesondere wenn die Betrachtungsweise von Musik und Musikalität nicht eng gefasst wird, sondern den geräusch- und klangvollen Alltag einbezieht, ergeben sich im Tagesverlauf zahlreiche musikalische Wahrnehmungs- und Erfahrungsmöglichkeiten. Die Kinder haben in meiner Pflegestelle ausreichend Möglichkeiten sich ihren freien, selbstbestimmten, sinnesanregenden Tätigkeiten hinzugeben. Im Kreativbereich stehen ihnen verschiedene Materialien frei zugänglich zur Verfügung. In gezielten Angeboten erhalten die Kinder zusätzliche Impulse zur Entfaltung ihrer Kreativität.


Unser Tagesablauf ist so gestaltet, dass den Kindern zahlreiche Möglichkeiten zum Erleben von Bewegungsspielen, Liedern, Versen, Tänzen und Reimen zur Verfügung stehen und somit die musischen, sprachlichen, kreativen und kognitiven Kompetenzen gefördert werden.

 

Mathematische Bildung

 

Mathematik ist nicht nur Rechnen können. Mathematik ist auch das Ordnen, zum Beispiel nach Farben oder Formen. Das Sortieren nach groß und klein. Das Wiegen und Messen und vieles mehr.

Mathematik für unseren Kleinsten ist zum Beispiel das Steckspiel mit unterschiedlichen Formen und Größen, der Turm aus Bausteinen, das Steckpuzzle mit verschiedenen Autos etc... All das finden die Kinder bei mir in verschiedensten Ausführungen und für verschiedene Altersgruppen.

 

Ernährung

 

Ich lege Wert auf das Heranführen an eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Dazu biete ich den Kindern täglich Obst und Gemüse als begleitenden Snack an.

Während der Betreuungszeit von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr biete ich den Kindern folgende Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, kleiner Nachmittagssnack.

Es wird von mir darauf geachtet, dass der Speiseplan eine ausgewogene Abwechslung der verschiedenen Nahrungsmittel beinhaltet (Nudeln, Kartoffeln, Reis, Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch usw.) Die Mahlzeiten werden von mir frisch zubereitet. Über den gesamten Tagesablauf werden jederzeit verschiedene Getränke wie zum Beispiel in Form von Mineralwasser ohne Kohlensäure, Leitungswasser, ungesüßten Tees oder bei besonderen Anlässen Fruchtschorle ohne Zuckerzusatz angeboten.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten, vegetarische Kost sowie angeordnete Diäten oder Schonkost, finden bei mir selbstverständlich Berücksichtigung, sofern ich von den Eltern darüber informiert worden bin.

Die Kinder müssen ihren Teller nicht leer essen, um den Nachtisch zu erhalten.

Lebensmittel, die die Kinder nicht mögen, müssen sie auch nicht essen. Ihnen unbekannte Lebensmittel sollten sie nach Möglichkeit jedoch probieren, müssen dies aber nicht unbedingt.

Es ist ganz natürlich, dass ein Kind mal keinen Hunger hat oder mal ein Gericht nicht mag.

Ich motiviere das Kind etwas zu probieren, werde aber in dem Fall immer eine Alternative anbieten können, zum Beispiel eine Scheibe Brot.

Um den Wohlfühlfaktor bei Tisch zu erhöhen, ist mir eine ruhige Atmosphäre wichtig. Vor dem Essen sprechen wir jedes Mal gemeinsam einen Tischspruch.

Hier finden Sie mich

Kindertagespflege Rasselbande

Mareike Gebhardt

Wichnantstr. 38

81249 München

Kontakt

Mailen Sie mir einfach:

 

mareikes.rasselbande@web.de

 

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